Sozialwirtschaft · Italien
Italien verabschiedete 1991 ein Gesetz, das 60.000 Arbeitsplätze für die Menschen schuf, die sie am meisten brauchten
Gesetz 381 schuf eine neue Unternehmenskategorie, deren Gründungszweck es war, benachteiligte Menschen in Arbeit zu bringen – nicht als Wohltätigkeit, sondern als Geschäftsmodell. Heute sind mehr als 5.000 Sozialgenossenschaften vom Typ B in ganz Italien tätig – in Landwirtschaft, Lebensmittelproduktion, Reinigung und IT. Mindestens 30 % der Belegschaft jeder Genossenschaft müssen Menschen umfassen, die vom regulären Arbeitsmarkt ausgeschlossen sind: Menschen mit psychischen Erkrankungen, Suchtgeschichte, Vorstrafen oder schweren Behinderungen. Sie haben hier nicht nur einen Job. Sie sind Miteigentümer.
5.000+ Genossenschaften · 60.000+ benachteiligte Arbeitnehmende in Beschäftigung